Mountainbike
Bei unserem Projekt „Lernen durch Engagement“ haben wir: Moritz, Anel und Nicolas, beim Mountainbike Verein Freiburg mitgeholfen. Auf einem Trail haben ein paar wichtige Schilder gefehlt, und wir sollten sie bauen und später aufhängen. Beim ersten Termin haben wir die Schilder zusammen vorbereitet und alles ausgemessen und zusammengeschraubt. Beim zweiten Termin sind wir dann raus auf den Trail und haben sie dort befestigt. Die Leute vom Verein haben sich richtig gefreut, dass wir das machen, und man hat gemerkt, dass es denen wirklich geholfen hat. Uns selbst hat es auch voll Spaß gemacht, weil wir draußen waren und etwas gemacht haben, das man am Ende wirklich sieht. Insgesamt war es eine coole Erfahrung, die wir sofort wieder machen würden.
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CAPOA
CAPOA Freiburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung einsetzt, besonders für junge Menschen. Der Verein unterstützt sie dabei, sich in Deutschland besser zurechtzufinden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dazu gehört persönliche Beratung bei Alltagsproblemen, Hilfe bei Fragen zu Arbeit, Ausbildung und Zukunft sowie soziale Begleitung. CAPOA möchte Menschen stärken, ihr Selbstvertrauen fördern und ihnen zeigen, dass ihre Fähigkeiten und ihre Kultur wertvoll sind. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die direkte aufsuchende Sozialarbeit am Stühlinger Kirchplatz. Dort sprechen Mitarbeitende und Streetworker junge Menschen an, hören zu, vermitteln bei Konflikten und helfen bei akuten Problemen. Gleichzeitig fördert CAPOA die Begegnung zwischen verschiedenen Kulturen durch kulturelle Veranstaltungen, Sportangebote und Bildungsprojekte. Der Verein arbeitet eng mit anderen Organisationen und der Stadt Freiburg zusammen und wird durch Kooperationen, Förderungen und Spenden unterstützt. Insgesamt trägt CAPOA Freiburg e.V. dazu bei, Integration zu fördern, Gemeinschaft zu stärken und ein respektvolles Zusammenleben in Freiburg zu ermöglichen.
Inklusion
Im Rahmen des Projekts „Lernen durch Engagement“ haben wir uns mit dem Thema Inklusion beschäftigt. Uns war wichtig, Inklusion nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern sie im Alltag selbst zu erleben. Deshalb haben wir uns in der Inklusionsklasse unserer Schule sowie bei der Lebenshilfe Tübingen engagiert. In der Inklusionsklasse unterstützten wir Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf im Schulalltag. Wir halfen bei praktischen Aufgaben, begleiteten einzelne Kinder bei ihrer Arbeit und verbrachten Pausen gemeinsam. Dabei haben wir gemerkt, wie wichtig Geduld, klare Anweisungen und eine positive Atmosphäre sind, damit alle gut mitmachen können. Ein weiterer Teil unseres Projekts fand bei der Lebenshilfe Tübingen statt. Dort nahmen wir an einem Ausflug auf einen Bauernhof teil. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung verbrachten gemeinsam einen Tag auf dem Hof. Wir halfen bei der Tierpflege, beim Vorbereiten des Mittagessens und bei verschiedenen Freizeitaktivitäten. Besonders schön war zu sehen, wie selbstverständlich das Miteinander funktionierte, wenn alle Aufgaben gut angepasst waren. Außerdem unterstützten wir ein Training einer inklusiven Tischtennisgruppe, die erst einige Wochen zuvor gegründet wurde. Durch unser Projekt haben wir gelernt, Verantwortung zu übernehmen, geduldiger zu sein und auf unterschiedliche Menschen einzugehen. Vor allem haben wir gemerkt, dass Inklusion keine Theorie ist, sondern im Alltag stattfindet und dass gemeinsames Lernen und Arbeiten für alle eine Bereicherung sein sollte.
Strandcafé Freiburg
Im Strandcafé Freiburg wird jeden Donnerstag und Freitag ein ehrenamtliches Angebot, namens Foodsharing-Cafe veranstaltet. Bei diesenm handelt es sich um ein ehrenamtliches Angebot bei dem kostenlos gerettets Essen ausgegeben wird. Dies bietet die Möglichkeit das Retten von Lebensmittelen mit dem Helfen von Beduerftigen zu verbinden. Ehrenamtliche Helfer werden immer benötigt. Das Problem Lebensmittelverschwendung: Weltweit werden 40 % der produzierten Lebensmittel verschwendet. Das bedeutet, dass Lebensmittel, welche für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, in der Tonne landen. Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem, da 10 % aller Treibhausgasemissionen und 25 % des jährlich verbrauchten Süßwassers weltweit durch Lebensmittelverschwendung verursacht werden. Während 2,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer ausreichenden und nahrhaften Nahrung haben und 9 Millionen Menschen jährlich verhungern, wird ein Großteil der essbaren Lebensmittel bei uns einfach weggeschmissen. Dadurch geht Essen im Wert von 1.1 Billioen US-Dollar verloren. Das zweite Ziel der UN Sustainable Development Goals ist „Kein Hunger“. Um dieses zu erreichen, muss die Verschwendung von Lebensmitteln massiv eingeschränkt werden. Dafür gibt es unter anderem Projekte wie das Foodsharing-Café, die probieren, einen positiven Einfluss zu haben. Doch wie effektiv sind solche Projekte, um das Gesamtproblem zu lösen? Das Ziel der Organisation ist es, Lebensmittel zu retten, zum Beispiel aus Schulen, die kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum stehen oder dieses leicht überschritten haben, oder Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, wie etwa zu hartes Brot und sie kostenlos an alle zu verteilen, die sie benötigen. Einer der Leiter der Organisation kann uns aus rechtlichen Gründen nicht genau erzählen, woher das gerettete Essen kommt.
Demokratie Leben
Am Anfang des Projekts „Lernen durch Engagement“ haben wir nach einer Organisation gesucht, bei der wir uns ehrenamtlich engagieren können. Schließlich haben wir eine Zusage von der Organisation „Demokratie leben!“ in Freiburg erhalten. Unser Ziel bei diesem Projekt war es, Menschen über Demokratie aufzuklären und ein Zeichen gegen rechtsextreme Parolen zu setzen. Dafür haben wir Leitfäden in der Stadt verteilt und sind aktiv auf Menschen zugegangen. Dabei ist uns aufgefallen, dass vor allem ältere Menschen und Studierende offen für das Thema waren und interessiert zugehört haben. Insgesamt fanden wir das Projekt sehr gut, da es uns gezeigt hat, wie wichtig Engagement für Demokratie ist und weil wir dabei viel über den Umgang mit Menschen gelernt haben.
Spendenaktion Sportkleidung
Als das Projekt „Lernen durch Engagement“ vorgestellt wurde, hatten wir (Jona Batteux und Noah Ernst) die Idee, dass wir dieses Projekt mit unserer Leidenschaft Fußball verbinden. Da wir beide Trainer und Spieler des Fußballvereins VfR Merzhausen sind, organisierten wir eine Spendenaktion von Sportkleidung. Wir spenden die gesammelte Kleidung an den Kleiderladen in Freiburg, bei dem Menschen vorbeikommen können, die nicht genügend Geld haben sich anderweitig Kleidung zu kaufen. Mit unserem Projekt hatten wir verschiedene Ziele. Zum einen wollten wir ein nachhaltiges Projekt haben, das umweltfreundlich ist. Zudem ist uns aufgefallen, dass in Kleiderläden für ärmere Menschen nur saisonale Straßenkleidung vorhanden ist und meist keine Sportkleidung. Deshalb war es unser Ziel, in dem Kleiderladen, an den wir spenden, auch ein kleines Angebot von Sportkleidung zu ermöglichen.
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NS-Dokuzentrum
Im Rahmen des Projekts wollen wir das NS-Dokumentationszentrum in Freiburg näher kennenlernen und anschließend anderen Schüler*innen unserer Schule Führungen anbieten. Das Ziel ist, die NS-Zeit greifbar zu machen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, Geschichte selbstständig zu entdecken. Dabei geht es nicht nur um große historische Ereignisse, sondern auch um die Einzelschicksale von Menschen, die unter der NS-Zeit gelitten haben.
Das NS-Dokumentationszentrum in Freiburg zeigt die regionale Geschichte der NS-Zeit, politische Strukturen, die Verfolgung von Minderheiten und die Auswirkungen auf das Leben der Menschen vor Ort. Originaldokumente, Fotos, persönliche Gegenstände und Zeitzeugenberichte machen Geschichte lebendig. Die Schüler*innen können sich besser in die damalige Zeit hineinversetzen.
Die gesellschaftliche Herausforderung besteht darin, dass die ganz überwiegende Zahl der heute noch lebenden Menschen die Schrecken der NS-Zeit nicht aus eigener Erfahrung kennen und in der Gesellschaft auch die Meinung vertreten wird, dass an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte „ein Haken gemacht wird“. Gerade heute ist es aber wichtig, dass die Erinnerung wachgehalten wird, um die Werte Demokratie, Toleranz und Menschenrechte zu stärken. Wir wollen bei den Schüler*innen die Erkenntnis wecken, dass Geschichte Einfluss auf das Leben von Menschen hat und dass jeder Verantwortung trägt, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen.
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Bahnhofsmission
Im Rahmen unseres Projekts „Lernen durch Engagement“ haben wir, Rayan Nedil und Beqa
Gvasalia , bei der Bahnhofsmission mitgeholfen. Dort unterstützen ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer bedürftige Menschen, zum Beispiel Obdachlose, Reisende in
schwierigen Situationen oder Menschen, die einfach jemanden zum Reden brauchen.
Während unserer Zeit bei der Bahnhofsmission konnten wir viele neue Eindrücke sammeln.
Besonders überrascht hat uns, wie freundlich und dankbar die bedürftigen Menschen
gegenüber den Helferinnen und Helfern waren. Oft wird in der Gesellschaft ein falsches Bild
von diesen Menschen vermittelt, doch wir haben erlebt, dass sie sehr offen, höflich und
respektvoll im Umgang mit anderen sind.
Wir haben mitgenommen, dass gegenseitiger Respekt und Menschlichkeit eine sehr große
Rolle spielen. Schon kleine Gesten oder ein kurzes Gespräch können für diese Menschen viel
bedeuten. Für uns war das Projekt eine wertvolle Erfahrung, da wir unsere Sichtweise
geändert haben und gelernt haben, soziale Verantwortung zu übernehmen.
Insgesamt war die Arbeit bei der Bahnhofsmission sehr lehrreich und sinnvoll, und wir
würden ein solches Projekt jederzeit wieder machen.
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Soziale Arbeit am Adolf-Reichenwein-Bildungshaus
Im Rahmen des Schulprojekts „Lernen durch Engagement“ hatten wir die Möglichkeit, das Adolf-Reichenwein-Bildungshaus zu besuchen und aktiv an einer Inklusionsschule mitzuwirken. Ziel des Projekts war es, Lernen mit praktischem Engagement zu verbinden und soziale Verantwortung unmittelbar zu erleben.
Während unserer Zeit an der Schule unterstützten wir den Sportunterricht. Schnell wurde deutlich, wie sehr unsere Hilfe geschätzt wurde – und zugleich, wie präsent der Fachkräftemangel im Bereich der sozialen Arbeit ist.
Besonders eindrucksvoll war die Arbeit mit den Kindern. Dabei wurde uns bewusst, welche zentrale Rolle Beziehung und Vertrauen spielen. Um Kinder wirklich zu verstehen und sie bei Herausforderungen wie Stress unterstützen zu können, braucht es Zeit, Geduld und Verlässlichkeit.
Neben dem Personalmangel fiel uns auch die Vielfalt des Sportunterrichts auf. Er eröffnet den Kindern die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken zu entdecken und sich frei zu entwickeln. Letztlich wurde uns klar: Eine vertrauensvolle Bindung zu den Kindern bildet die Grundlage der Arbeit an einer Inklusionsschule.
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Sprachkurse
Im Rahmen unseres Projekts beschäftigten wir uns mit dem Thema Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ). An zwei Terminen erhielten wir Einblicke in den Grundschulalltag am Adolf-Reichwein-Bildungshaus, wo Kinder mit Deutsch als Mutter- und Zweitsprache gemeinsam unterrichtet werden. Unser Interesse galt insbesondere der Frage, wie Kinder mit DaZ den schulischen Alltag meistern und welche Unterschiede sich im Vergleich zu muttersprachlichen Kindern im Unterricht zeigen. Die Projektarbeit haben meine Teampartnerin Izem und ich bewusst gemeinsam gestaltet – von der Planung über die Organisation bis hin zur Durchführung. Vor Ort wurden wir von Herrn Köhler begleitet, der uns den Besuch verschiedener Klassen ermöglichte. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit konnten wir aktiv mitarbeiten und die Kinder unterstützen. Entgegen unserer anfänglichen Erwartungen begegneten uns die Kinder sehr offen und freundlich. Das Projekt ermöglichte uns wertvolle praktische Erfahrungen und stärkte insbesondere den sicheren und unterstützenden Umgang mit jüngeren Kindern.
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